Alexis Urtecho Valverde, Master Thesis at the Institute for Immunology, March – October 2025
As part of the Master's program in Infection Biology & Immunology at the University of Greifswald, I had the opportunity to conduct thesis research at the Friedrich Loeffler Institute (FLI) on Riems Island. I was fortunate to work in the Innate Immunity and Inflammation laboratory, which is part of the Institute for Immunology (IfI), under the supervision of Anca Dorhoi. Since I am interested in innate immunity, this laboratory was a perfect fit for me. My project aimed to uncover the pathways that regulate inflammation in human macrophages infected with Mycobacterium bovis Bacillus Calmette-Guérin (BCG) under hypoxic conditions.
M. bovis and M. tuberculosis are the causative agents of tuberculosis. These mycobacteria trigger the formation of granulomatous lesions, which consist of aggregates of immune cells and fibroblasts. Macrophages are the cells that are initially infected and often form the central structures of the granuloma. Granulomas are known to display an oxygen gradient, reaching hypoxia in the core. Many in vitro studies do not account for this, which is why investigating how immune cells react, adapt, and change under hypoxic conditions is of great interest. At IfI, we have the opportunity to work with a hypoxia workstation, which simulates the lack of oxygen in central tuberculous lesions. Using RT-qPCR, Western blot, and immunofluorescence staining, I investigated changes in the interferon-regulated molecules in macrophages infected with BCG.
I would like to thank Anca Dorhoi for this great opportunity and Shah Faisal for his guidance in the lab. I would also like to thank Ulrike Zedler, Gaby Stooß, Abhishek Sharma, Gesa Krueger, Lucas Barone, Helga Keßler, and the entire IfI team for their support throughout my time at the FLI. I learned a lot about laboratory techniques and scientific discourse, and I enjoyed the experimental studies. While the FLI is an excellent research institution, its remote location made it difficult for me to access. I am grateful to the FLI Förderverein for making this great place easily accessible to me.
Marcel R. Fischer, Masterarbeit am Institut für Immunologie, Februar – September 2025
Im Rahmen meines Masterstudiums in Infection Biology & Immunology an der Universität Greifswald habe ich 2025 ein einmonatiges Forschungspraktikum, sowie meine Masterarbeit am FLI durchgeführt.
Sowohl Praktikum als auch Masterarbeit habe ich in der Arbeitsgruppe von Dr. Björn Corleis abgeschlossen, welche sich dem Thema mukosale Immunologie und Vakzinologie widmet. Bei der Arbeit ging es um die Untersuchung der frühen Immunantwort nach Impfung mit einem neuen potenziellen, intranasal verabreichten Impfstoffkandidaten gegen SARS-CoV-2. Denn auch wenn die Impfstoffe, die während der COVID-19-Pandemie eingesetzt wurden, eine sehr essenzielle Rolle im Kampf gegen die Pandemie gespielt haben, so induzieren sie lediglich eine reduzierte Immunantwort in der respiratorischen Mukosa. Diese ist jedoch der Ort, an dem sich die Infektion hauptsächlich abspielt. Da schon bekannt ist, dass dieser Impfstoffkandidat einen Schutz im syrischen Hamster (Mesocricetus auratus) gegenüber SARS-CoV-2 vermittelt, war das Hauptziel meines Projektes zu untersuchen, welcher Mechanismus diese Schutzwirkung verleiht. So gehörte es für mich zum Laboralltag, mit Hamsterproben zu arbeiten und mittels quantitativer polymerase chain reaction (PCR) die Interferonantwort zu charakterisieren, sowie über enzyme-linked immunosorbent assays (ELISAs) SARS-CoV-2-spezifische Antikörper zu detektieren.
Während meiner Zeit am FLI konnte ich umfassende Kenntnisse in der Forschung der modernen Immunologie erlangen und habe einen tieferen Einblick in den Ablauf von wissenschaftlichen Arbeiten bekommen. Dies verschaffte mir eine gute Orientierung, wie und in welchem Bereich ich zukünftig tätig sein möchte.
Das Forschungspraktikum und die Masterarbeit am FLI haben mir stets Freude bereitet und ich habe mich in der Arbeitsgruppe von Anfang an wohlgefühlt. Ich möchte mich bei Herrn Dr. Corleis und Frau Kochmann für die großartige Betreuung und Unterstützung während meiner Arbeit am FLI bedanken, sowie beim Rest meiner Kollegen für die immerwährende Hilfe.
Außerdem möchte ich dem Förderverein des Friedrich-Loeffler-Instituts für die finanzielle Unterstützung und Beteiligung an meinen Fahrtkosten danken.
Amelie Weber, Masterarbeit am Institut für Infektionsmedizin, Oktober 2024 – Juni 2025
Im Rahmen meines Masterstudiums Infection Biology & Immunology an der Universität Greifswald hatte ich die Möglichkeit, meine Abschlussarbeit am Institut für Infektionsmedizin (IMED) des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) durchzuführen. Die Arbeit entstand im Labor für Stechmücken-Monitoring unter Betreuung von Dr. Mandy Schäfer und Patrick Gutjahr als Teil des Projekts „CuliMoor“.
Im Fokus standen zwei sympathrische Arten der Gattung Anopheles, die morphologisch schwer zu unterscheiden sind. Als Überträger der Malaria ist die Gattung weltweit bekannt – auch in Europa war sie früher an der Übertragung beteiligt. Aufgrund möglicher Unterschiede in Ökologie und Vektorpotential ist eine präzise Artbestimmung wichtig.
In meiner Arbeit erfolgte diese mittels PCR und Sequenzierung – insgesamt wurden 1.225 adulte Tiere genetisch identifiziert. Die Proben stammten aus einem teilweise wiedervernässten Niedermoorkomplex (Unteres Peenetal, Nähe Anklam) mit nassen, trockenen und besiedelte Moorflächen, an denen 15 Stechmücken-Fallen betrieben wurden. Neben der Analyse klimatischer Parameter war ein zentraler Teil meiner Auswertung an Hand geographischer Daten Vegetationstypen, Bodenbeschaffenheit und Managementzustände zu analysieren, um die Habitatansprüche beider Arten zu analysieren. Anopheles (An.) claviger s.s. trat überwiegend in trockenen, siedlungsnahen Bereichen mit organischen Böden auf, An. algeriensis fast ausschließlich in ungemanagten, nassen Moorflächen. In einigen dieser Areale wurden beide Arten sympatrisch im Adult- und Larvenstadium nachgewiesen. Auffällig: An. algeriensis wurde ausschließlich im Winter als Larve gefunden, An. claviger s.s. ganzjährig.
Neben dem Fokus auf molekularbiologische Analysen konnte ich das Untersuchungsgebiet bei mehreren Sammlungsfahrten kennenlernen – unter anderem, um überwinternde Larven mit dem Dipper zu beproben. Das war eine wertvolle Ergänzung zur Laborarbeit. Zur Einschätzung möglicher Übertragungsrisiken wurde außerdem ein PCR-Test auf Filarien- DNA durchgeführt – dieser blieb negativ. Bei fünf blutgesogenen An. claviger s.s.-Weibchen konnten ausschließlich Rinder als Wirte identifiziert werden.
Mein herzlicher Dank gilt dem Förderverein des FLI, der meine regelmäßige Anreise zur Insel Riems unterstützt hat. Besonders danke ich Dr. Cornelia Silaghi für die Betreuung meiner Arbeit sowie der gesamten Arbeitsgruppe – insbesondere Dr. Mandy Schäfer, Patrick Gutjahr, Aileen Stoll und Dr. Christin Körsten – für die freundliche Aufnahme, die fachliche Unterstützung und die Zusammenarbeit.
M. R. Bussi, „Mini-project“ am Institut für Epidemiologie, Februar – April 2025
Für den Abschluss meines Masterstudiums in Epidemiologie an der Graduate School of Life Sciences, Utrecht University in den Niederlanden wird die Durchführung eines kleinen Forschungsprojekts (Mini-project) gefordert.
Ein solches „Mini-Project“ konnte ich im Rahmen eines seit November 2023 laufenden Raubwildprojekt am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) durchführen. Für dieses Raubwildprojekt werden Füchse, Marderhunde und Waschbären auf der Insel Rügen mit Unterstützung der regionalen Jägerschaft beprobt. Die genauen Koordinaten des Erlegungsorts jedes Tieres werden aufgezeichnet. Nach der Sektion werden von allen Tieren Darmschleimhaut-, Abstrich-, Gewebe- und Serumproben entnommen und auf verschiedene zoonotische Erreger (darunter Fuchsbandwurm und andere Parasiten, wie z. B. Duncker‘scher Muskelegel und Trichinen) untersucht.
Eine meine Aufgabe innerhalb des Raubwildprojekts bestand darin, die bereits vorliegenden Daten zum Nachweis von Infektionen mit dem kleinen Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis) und Influenza-Viren aufzubereiten und einer ersten statistischen Analyse zu unterziehen. Diese hatte zum Ziel, anhand von Landschaftsdaten Risikofaktoren für Infektionen mit diesen potentiell zoonotischen Erregern zu identifizieren. Die Daten zu Biotop- und Nutzungstypen waren dem FLI freundlicherweise über das Kartenportal Umwelt des Bundeslands Mecklenburg-Vorpommern zu Verfügung gestellt worden.
Darüber hinaus führte ich zusammen mit MitarbeiterInnen aus dem Institut für Epidemiologie die flächendeckende Sammlung von Fuchslosung auf einem bestimmten Teil Rügens durch (siehe Abbildungen), um die Nachweishäufigkeit des Fuchsbandwurms in Losung mit der bei der Sektion von Füchsen vergleichen zu können. Im Zuge dieser Arbeiten erlernte ich neben der Feldarbeit auch laborspezifische Methoden, wie DNA-Extraktions- und DNA-Nachweismethoden.
Ich möchte mich herzlich beim gesamten Team rund um Herrn Dr. Schares bedanken, die mich in diesem Projekt unterstützt und angeleitet haben, sowie den Mitarbeitenden des Instituts für Epidemiologie, die mich herzlich aufgenommen haben.
Des Weiteren gilt ein besonderer Dank dem Förderverein des FLI für die finanzielle Unterstützung meiner Unterbringung.
Lena Schmitz, Masterarbeit am Institut für Immunologie, Juli 2024 - April 2025
Als Studentin der Universität Greifswald kam ich im Juli 2024 im Rahmen meines Masters in Infection Biology and Immunology auf die Insel Riems. Hier war es mir möglich am Institut für Immunologie des Friedrich-Loeffler-Instituts nicht nur ein 1-monatiges Forschungspraktikum, sondern auch meine Abschlussarbeit zu absolvieren.
In der Arbeitsgruppe von Guillaume Goyette-Desjardins, welche das Thema humorale Immunität und Glykobiologie erforscht, konnte ich ein Projekt zu biotechnisch manipulierten viralen Glykoproteinen durchführen.
Das Projekt fokussierte sich auf die Stimulation von Antigenpräsentierenden Zellen mit biotechnisch manipulierten Influenza A Hämagglutinin Proteinen zur Untersuchung möglicher eigen-Adjuvans Fähigkeiten von viralen Glykoproteinen. Da die Arbeitsgruppe von Guillaume noch sehr jung ist, konzentrierte sich ein Teil meiner Arbeit ebenfalls auf die umfangreiche Etablierung von Protokollen für die von mir durchgeführten Experimente. Auf diese Weise gelang es mir einen noch intensiveren Einblick in die von mir angewandten Methoden (quantitative real-time PCR, Klonierung, Protein Produktion und Aufreinigung, FACS, RNA Extraktion, Stimulation von Zellen, Zellkultur und viele mehr) zu erhalten und ich bin zuversichtlich das ich das erlangte Wissen auch in Zukunft zu meinem Vorteil werde nutzen können.
Des Weiteren gelang es mir meine Vorstellungen von einem Beruf in der Forschung zu konkretisieren und ich bekam eine realistische Vorführung von labor- und bürofokussierten Arbeitsprozessen, sowie dem allgemeinen Arbeitsklima an einem Bundesforschungsinstitut. Beides half mir sehr meine Wünsche für mein zukünftiges Arbeitsleben weiter auszuarbeiten.
Das Forschungspraktikum und die Masterarbeit haben mir sehr viel Spaß gemacht, vor allem aufgrund der sehr familiären und freundlichen Arbeitsumgebung und der großen Unterstützung die ich von der gesamten Arbeitsgruppe und meinen Betreuern erhalten habe. Es wird mir schwer fallen diese intensive Zeit und die vielen lehrreichen Erfahrungen die ich hier gemacht habe hinter mir zu lassen und ich hoffe das ich noch lange Zeit von meinen Erinnerungen zehren kann.
Ich möchte mich außerdem recht herzlich Bedanken beim Förderverein des FLI für die finanzielle Unterstützung in Form von Fahrtgeld über den Verlauf meines gesamten Aufenthalts auf der Insel Riems.





